Eine Durchblutungsstörung liegt vor, wenn ein Gewebe nicht ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt wird. Ursachen sind meistens Verengungen oder Verschlüsse der zuführenden Arterien:
Brustschmerzen oder Druckgefühl unter Belastung (Angina pectoris), Atemnot, schnelle Erschöpfung, Leistungsminderung.
Plötzliche Sehstörungen, Sprachstörungen, halbseitige Lähmungen, Schwindel, Konzentrationsprobleme. Bei plötzlichem Auftreten: Notruf 112 (Schlaganfall-Verdacht).
Schmerzen beim Gehen, die zum Stehenbleiben zwingen, kalte Füße, blasse Haut, schlecht heilende Wunden.
Bauchschmerzen, besonders nach dem Essen, Gewichtsverlust, Verdauungsstörungen.
Wir setzen je nach betroffenem Gefäßgebiet die passende Diagnostik ein:
Der Schlüssel ist ein umfassendes Risikomanagement. Punktuelle Eingriffe an einem Gefäß helfen nicht, wenn andere Stellen weiter geschädigt werden:
Frühe Durchblutungsstörungen verursachen oft keine Beschwerden. Später treten je nach Gefäßgebiet typische Symptome auf: Brustschmerzen unter Belastung, Schmerzen beim Gehen, kalte Füße, Schwindel oder Sehstörungen. Bei familiärer Vorbelastung oder mehreren Risikofaktoren empfehlen wir eine Vorsorgeuntersuchung – auch ohne Beschwerden.
Eine Durchblutungsstörung ist eine chronische Verengung der Gefäße, die zu temporärem Sauerstoffmangel führt – etwa Brustschmerzen unter Belastung (Angina pectoris). Beim Herzinfarkt ist die Arterie akut komplett verschlossen, das Gewebe stirbt ab. Eine Durchblutungsstörung ist also oft das „Vorstadium“ eines Herzinfarkts und sollte konsequent behandelt werden.
Die Wahl der Untersuchung richtet sich nach dem Risikoprofil. Beim Belastungs-EKG erkennen wir Hinweise auf Mangeldurchblutung. Die Koronar-CT ist eine moderne, strahlungsarme Methode, die direkt die Herzkranzgefäße zeigt. Bei eindeutigen Verengungen kann eine Herzkatheteruntersuchung mit Stentimplantation folgen – die wir in unserem eigenen Labor durchführen.
Ja, in vielen Fällen sogar bevorzugt. Studien zeigen, dass eine konsequente medikamentöse Therapie und Risikoreduktion bei stabilen Durchblutungsstörungen oft genauso gut wirkt wie eine Stentimplantation. Eingriffe sind notwendig bei akuten Beschwerden, hochgradigen Verengungen oder unter besonderen Bedingungen. Wir besprechen mit Ihnen die beste individuelle Strategie.
Sie haben Beschwerden, die auf eine Durchblutungsstörung hindeuten, oder möchten eine Risikoabklärung? Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis am Josef-Haubrich-Hof 5 in Köln – telefonisch unter 0221 921677-0, per E-Mail an info@kardiologiekoeln.de oder online über Doctolib.
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